Du willst etwas verändern, und ein Business starten, weißt aber nicht wo du anfangen sollst? Du träumst davon zeitlich flexibel und selbstständig zu arbeiten, mehr Zeit mit deinen Kindern und einem freien, selbstbestimmten Leben, aber da ist diese innere Stimme, die dir sagt: „Das schaffst du eh nicht. Andere können das, aber ich? Ich hab eh keine Zeit, und wo soll ich überhaupt anfangen?“ und die dich völlig ausbremst. Kennst du diese Gedanken?
Ich kenne sie. Sehr gut sogar. Aber weißt du was? Diese Zweifel haben viele, sie sind normal, sie können überwunden werden, und vor allem sind sie kein Grund, nicht loszulegen. Denn das Wichtigste ist nicht, alles perfekt zu planen oder direkt den „richtigen“ Weg zu kennen. Das Wichtigste ist, dass du anfängst.
Kleine Schritte führen dich zum Ziel – auch mit Umwegen
Mein eigener Weg war alles andere als geradlinig. Als ich mit dem Gedanken spielte, etwas Eigenes aufzubauen, war mein erster Kurs… ein Handlettering-Kurs. Mein Plan? Postkarten designen und über Etsy verkaufen. Ich fand die Idee damals richtig gut. Kreativ sein, von Zuhause aus arbeiten – das stellte ich mir perfekt vor.
Aber irgendwann merkte ich, dass Etsy nichts für mich ist. Der Aufwand mit Produktion, Versand und Marketing war enorm, und ich stellte fest, dass es einfach nicht mein Weg war. Vielleicht fragst du dich jetzt: „War das nicht totale Zeit- und Geldverschwendung?“
Ich sage: Nein, auf keinen Fall.

Denn jeder dieser kleinen Schritte hat mich näher an mein Ziel gebracht. Während ich meinen Etsy-Shop ausprobierte, und fleißig Postkartenmotive malte, wurde mir klar, dass ich zwar kreativ sein will, aber ich mit aufwändigen Postkarten in der Zeit, die mir zur Verfügung steht, nicht unseren Lebensunterhalt verdienen werde. Diese Erfahrung hat mir geholfen, mich selbst besser zu verstehen und herauszufinden, was ich wirklich will. Und sie war immerhin der erste kleine Schritt für mich in die Computer – und Online-Welt, die für mich bis dahin immer ein rotes Tuch war.
Umwege sind wertvolle Lehrer
Nach meinem Handlettering-Abenteuer habe ich einen Kurs für Pinterest-Marketing belegt. Mein Ziel war es damals, als Pinterest-Managerin für andere zu arbeiten. Und tatsächlich habe ich das eine Zeit lang gemacht. Pinterest hat mir richtig Spaß gemacht, – aber trotzdem hat es sich nicht richtig angefühlt. Ich wollte nicht für andere arbeiten, sondern mein eigenes Ding machen.
Trotzdem war diese Phase unglaublich wichtig für mich. Warum?
Weil ich durch die Beschäftigung mit Pinterest auf das Thema Bloggen gestoßen bin. Und das war der Moment, in dem ich Feuer gefangen habe. Ich erkannte, dass ich mit einem Blog nicht nur meine eigenen Ideen umsetzen, sondern auch langfristig ein passives und skalierbares Einkommen aufbauen kann. (Lies hier wie man mit dem Bloggen Geld verdient)
Der erste Schritt ist der Wichtigste
Vielleicht stehst du gerade am Anfang und weißt nicht, welcher Weg der „richtige“ ist. Sollst du bloggen, einen Online-Shop eröffnen oder ein anderes Business starten? Die Wahrheit ist: Du musst es noch nicht wissen. Es ist völlig okay, wenn dein erster Schritt nicht direkt die perfekte Lösung ist.
Das Wichtigste ist, dass du überhaupt gehst. Diese kleinen Schritte, auch wenn sie wie Umwege wirken, bringen dich in Bewegung. Sie helfen dir, Neues auszuprobieren, zu lernen und klarer zu sehen, was du wirklich willst. Und selbst wenn du mal einen „Fehler“ machst – es ist ein Schritt nach vorne.
Warum du den Mut finden solltest, anzufangen
Ich weiß, es ist leicht, sich in Zweifeln zu verlieren:
- „Ich bin nicht gut genug.“
- „Ich habe keine Zeit.“
- „Ich weiß gar nicht, wo ich anfangen soll.“
Aber diese Gedanken sind die Lügen deines Egos, das sich vor Veränderung scheut. Jeder, der ein eigenes Business gestartet hat, hat mal an diesem Punkt gestanden. Niemand ist „fertig“ vorbereitet, bevor er loslegt. Niemand hat die perfekte fertige Strategie im Kopf, bevor er sich mit der Materie beschäftigt. Mein Vater sagte mir mal, dass es unter Handwerkern den Spruch gibt „die Arbeit kennt den Weg“. So ist es im Onlinebussines auch.
Was du brauchst, ist der Mut, den ersten Schritt zu machen. Und ja, vielleicht fühlt sich dieser Schritt wackelig oder winzig klein an. Aber das ist völlig okay. Du kannst jederzeit die Richtung ändern, etwas Neues ausprobieren oder deinen Plan anpassen.
Schreib es auf
Wenn ich heute zurückblicke, sehe ich nicht nur die Fehler oder Umwege, die ich gemacht habe. Ich sehe, wie jeder Schritt mich dorthin gebracht hat, wo ich heute bin. Hätte ich nicht mit dem Handlettering angefangen, wäre ich nie bei Pinterest gelandet. Hätte ich Pinterest nicht ausprobiert, hätte ich nie das Bloggen für mich entdeckt.
Und genau so wird es bei dir auch sein.

Also: Was ist dein erster Schritt? Vielleicht ein kleiner Online-Kurs, der dich interessiert? Eine Idee, die dir immer wieder im Kopf herumschwirrt? Schreib sie auf. Das Aufschreiben ist nicht nur der erste Schritt aus dem Gedankenkarussell heraus, sondern bringt dich ins Tun – ein wichtiger Moment, der oft unterschätzt wird.
Wenn du noch ganz am Anfang stehst und nur weißt, dass es so, wie es gerade ist, nicht weitergehen soll, dann ist es wichtig, erstmal Klarheit zu schaffen. Hier ist eine praktische Methode, um den ersten Schritt in die richtige Richtung zu machen:
- Definiere deine Werte
Überlege dir, was dir im Leben wirklich wichtig ist. Zeit mit der Familie, Freiheit, finanzielle Unabhängigkeit, Perfektion oder kreative Entfaltung? Schreibe deine Werte auf. (Du findest bei Google inspirierende Listen verschiedener Werte) Sie bilden die Grundlage für deine nächsten Schritte. Falls dir das schwerfällt, kannst du mit einer Contra-Liste beginnen: Was möchtest du auf keinen Fall? Zum Beispiel: „Ich will nicht mehr ständig unter Zeitdruck stehen“ oder „Ich möchte nicht das Gefühl haben, meine Lebenszeit für Dinge zu verschwenden, die mich nicht erfüllen,“ oder „Ich möchte keinen Wecker mehr stellen müssen“. Daraus kannst du dann erkennen was du willst. - Erkenne deine Stärken
Im nächsten Schritt machst du eine Liste mit allem, was du kannst. Das können berufliche Qualifikationen, aber auch Hobbys, Talente oder persönliche Eigenschaften sein. Vielleicht bist du geduldig, gut organisiert, hilfsbereit oder hast ein Händchen für kreative Arbeiten? Alles, was dir einfällt, gehört hierher. - Finde die Schnittmenge
Schau dir nun beide Listen an. Gibt es etwas, das sich daraus kombinieren lässt? Zum Beispiel: Wenn dir Familie wichtig ist und du gerne kreativ bist, könnte ein familienfreundliches Online-Business im kreativen Bereich eine Idee sein. Oder wenn dir Freiheit wichtig ist und du gut erklären kannst, könntest du anderen helfen, ein bestimmtes Problem zu lösen – vielleicht über einen Blog oder als Coach. - Mache den ersten kleinen Schritt
Sobald du eine grobe Richtung gefunden hast, überlege: Was wäre ein kleiner, einfacher Schritt, den du heute machen kannst? Das kann sein, dass du einen passenden Kurs suchst, ein paar Ideen für ein mögliches Business aufschreibst oder dir einfach ein Tagebuch nimmst, um regelmäßig deine Gedanken festzuhalten.
Indem du dir Zeit nimmst, diese Schritte für dich durchzugehen, kommst du ins Handeln. Und genau das ist entscheidend: ins Tun zu kommen, statt die Gedanken nur im Kopf zu behalten. Mit jedem kleinen Schritt kommst du deinem Ziel näher, auch wenn es unterwegs noch Anpassungen braucht.
Ich habe damals übrigens angefangen, Tagebuch zu schreiben, um mich ans Schreiben zu gewöhnen, bevor ich meinen ersten Blogartikel veröffentlicht habe. Das hat mir geholfen, die Angst vor dem leeren Blatt zu überwinden und einfach loszulegen. Trau dich, einfach mal anzufangen – ohne den Druck, alles sofort perfekt machen zu müssen.
Mein Tipp: Die Macht der kleinen Schritte
Ein Schritt nach dem anderen. Genau darum geht es. Wenn du dir unsicher bist, schau dir das Buch „Die Macht der kleinen Schritte“ an. Es wird dich motivieren, loszulegen – auch wenn der Weg vor dir noch unklar ist.
Falls du auch den Traum hast, einen eigenen Blog aufzubauen, aber nicht weißt, wie du starten sollst, kann ich dir den Blogkurs „Expedition Blog“ wärmstens empfehlen. Auch ich habe diesen Blog mithilfe des Kurses aufgebaut. Er bietet dir Schritt-für-Schritt-Anleitungen, viele praktische Tipps und Inspiration, um dein Herzensprojekt in die Welt zu bringen. Als Erweiterung gibt es noch Kurse um über Pinterest Traffic auf deinen Blog zu lenken oder einen email Funnel zu erstellen. Das ganze gibts auch als Komplettpaket. Klick hier, um mehr zu erfahren und dir einen ersten Überblick zu verschaffen!
Deine Reise zu einem eigenen Business beginnt nicht morgen oder übermorgen. Sie beginnt heute. Mach den ersten Schritt. Und wenn du mal stolperst? Dann nimm die nächste Abzweigung. Jeder Schritt bringt dich näher an dein Ziel – versprochen.






