Schluss mit Aufschieberitis: Wie du deinen inneren Schweinehund besiegst und dein Business aufbaust

Viele von uns kennen das Gefühl: Die Idee eines eigenen Online-Business ist da, die Vision von mehr Zeit für die Kinder, mehr finanzielle Freiheit und Flexibilität. Doch zwischen dem Wunsch und der Umsetzung steht oft ein unsichtbarer Gegner – der innere Schweinehund. Er flüstert dir zu, dass du keine Zeit hast, dass es später besser klappt, oder dass du es ohnehin nicht schaffst. Aber du kannst ihn überwinden! In diesem Artikel zeige ich dir, wie du deinen inneren Schweinehund überlistest und endlich in die Umsetzung kommst.


1. Verstehe deinen inneren Schweinehund

Der innere Schweinehund ist nichts anderes als die Stimme der Angst und Bequemlichkeit. Manche nennen es auch das Ego. Er möchte dich vor Misserfolg und Überforderung schützen, aber oft blockiert er dich stattdessen. Um ihn zu besiegen, hilft es, diese Blockaden bewusst wahrzunehmen. Frag dich:

  • Wovor habe ich wirklich Angst?
  • Welche Gründe führen dazu, dass ich aufschiebe?

Oft sind es Zweifel an den eigenen Fähigkeiten oder die Angst vor Veränderung. Sobald du dir dieser Gefühle bewusst wirst, kannst du gezielt dagegen vorgehen


2. Setze klare und realistische Ziele

Ein Grund, warum Selbstregulation so schwierig sein kann, ist, dass viele Aufgaben, die langfristige Ziele verfolgen, nicht sofort ein Ergebnis zeigen. Das macht es schwer, motiviert zu bleiben, da wir Menschen grundsätzlich dazu neigen, Dinge zu tun, die kurzfristig positive Effekte haben und uns gut fühlen lassen. Etwas Unangenehmes aufzuschieben und stattdessen etwas Angenehmeres zu tun, fühlt sich im Moment besser an – auch wenn es uns langfristig schadet.

Das Problem dabei: Je öfter wir aufschieben, desto mehr konditionieren wir unser Gehirn darauf, unangenehmen Aufgaben auszuweichen. Mit der Zeit wird es immer schwieriger, sich an solche Aufgaben zu setzen und sie zu Ende zu bringen. Deswegen ist es wichtig sich klar zu machen, wie genau man an sein Ziel gelangen möchte, und sich viele kleine Zwischenstopps einzubauen, um Fortschritte greifbarer zu machen. Deshalb: Teile dein großes Ziel in kleine, machbare Schritte:

  • Langfristiges Ziel: Zum Beispiel „In einem Jahr möchte ich monatlich 1.000 Euro durch mein Business verdienen.“
  • Monatliche Ziele: „Im ersten Monat entwickle ich eine Idee und baue eine Website auf.“
  • Wöchentliche Ziele: „Diese Woche recherchiere ich 5 Blogartikel-Themen und schreibe meinen ersten Beitrag.“

Durch klare Ziele wird der Weg weniger überwältigend und du hast ein Erfolgserlebnis bei jedem kleinen Fortschritt.

Erfolg ist die Summe kleiner Anstrengungen die jeden Tag wiederholt werden.

3. Schaffe dir eine feste Routine

Zeit ist knapp, besonders als Mama oder Papa. Denn oft stehen wir unter enormem Druck, verschiedene Rollen gleichzeitig zu erfüllen: von der Betreuung der Kinder über den Haushalt bis hin zu beruflichen Verpflichtungen. Dieser mentale Overload führt dazu, dass Aufgaben, die nicht akut oder lebenswichtig erscheinen, gerne nach hinten geschoben werden. Hinzu kommt, dass viele Eltern wenig Zeit für sich selbst haben und daher natürliche Lücken im Alltag lieber für kurzfristig angenehme Dinge nutzen – wie eine kurze Pause am Handy oder einen Kaffee in Ruhe. Die ständige Priorisierung anderer Bedürfnisse kann außerdem dazu führen, dass ihre eigenen Projekte oder langfristige Ziele immer wieder hinten anstehen. Deswegen ist ein gutes Zeitmanagement umso wichtiger.

Rechne alle unnötigen Lückenfüller-Aktivitäten mal über den Tag zusammen und du wirst feststellen, meist ist es nicht die Zeit die uns fehlt, sondern wie wir sie nutzen. Hier ist eine klare Entscheidung wichtig. Sehe den Aufbau deines Bussines als dein neues Hobby, deine Me-Time, etwas wofür du Instagram und TikTok gerne links liegen lässt. Auch kann es Wunder wirken ein festes Zeitfenster für dein Business zu blockieren.

  • Plane realistisch: Blocke lieber 30 Minuten täglich als unrealistische 3 Stunden.
  • Nutze „tote Zeiten“: Hör dir inspirierende Podcasts an, während du kochst, oder plane deine Woche, während die Kinder Mittagsschlaf machen.
  • Mach es zur Gewohnheit: Nach 21 Tagen fühlt sich deine Routine oft schon normal an!

4. Hole dir Unterstützung

Niemand muss den Weg allein gehen. Sprich mit deinem Partner, Freunden oder anderen Eltern über deine Pläne. Vielleicht können sie dir zeitweise Entlastung verschaffen, sodass du dich fokussieren kannst. Oder dich hin und wieder daran erinnern, dranzubleiben 🙂 Empfehlen kann ich ausserdem diesen online Kurs der dich Schritt für Schritt an die Hand nimmt, um Fokus und Selbstdisziplin zu erreichen (inklusive Trainingsvideos und Workbook)
Auch Online-Communities können eine Hilfe sein. Facebook-Gruppen oder Foren für Mütter im Business bieten dir Austausch, Motivation und wertvolle Tipps. Aber Achtung: Hier lauert die Gefahr, stundenlang in Chatgruppen zu hängen, anstatt endlich zu starten.


5. Hinterfrage deine Glaubenssätze

Viele von uns sabotieren sich selbst mit Überzeugungen wie:

  • „Ich bin keine Unternehmerin.“
  • „Andere schaffen das nur, weil sie mehr Zeit haben.“
  • „Ich bin nicht gut genug, um erfolgreich zu sein.“

Ersetze diese Sätze durch neue, stärkende Glaubenssätze:

  • „Ich kann jeden Tag etwas lernen, um besser zu werden.“
  • „Meine Zeit ist wertvoll, und ich investiere sie sinnvoll.“
  • „Auch kleine Schritte bringen mich ans Ziel.“

Wenn du magst schreibe dir diese Glaubenssätze auf Zettel und klebe sie gut sichtbar in die Wohnung, an den Kühlschrank, an die Wand neben der Toilette,… – hauptsache du hast sie mehrmals am Tag im Blick. Du kannst auch deinen Handy oder Computerbildschirm mit mutmachenden Glaubenssätzen schmücken.


6. Belohne dich für Erfolge

Der Aufbau eines Business ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Deshalb ist es wichtig, dir selbst Anerkennung zu geben – auch für kleine Erfolge. Feier den Launch deiner Website, den ersten geschriebenen Blogartikel oder den ersten Kunden.

Belohnungen könnten sein:

  • Ein schöner Spaziergang mit den Kindern.
  • Ein Kaffee in Ruhe.
  • Etwas, das dir Freude macht – vielleicht ein inspirierendes Buch?

7. Lerne „Nein“ zu sagen

Zeit für dein Business zu finden bedeutet oft, andere Dinge loszulassen. Lerne, Aufgaben abzugeben, sei es im Haushalt oder bei anderen Verpflichtungen. Es ist völlig in Ordnung, Prioritäten zu setzen. Beobachte dich selbst ein paar Tage und mach dir bewusst, was in deinem Alltag unnötige Zeiträuber sind – und optimiere dies. Dein Business ist eine Investition in deine Zukunft – und die deiner Familie.


8. Visualisiere deine Vision

Stell dir vor, wie dein Leben aussieht, wenn dein Business läuft:

  • Du hast mehr Zeit für die Kinder.
  • Du arbeitest ortsunabhängig und kannst flexibel agieren.
  • Du fühlst dich erfüllt und unabhängig.

Visualisiere diesen Traum täglich. Visualisiere auch einzelne Situationen wie dein Leben aussehen wird, wenn du es geschafft hast. Es wird dir helfen, die Motivation hochzuhalten, auch wenn es mal schwer wird. Übrigens: Im August 2024 veröffentlichten Forscher der Universität Tokio eine Studie, wonach Pessimisten besonders zur Prokrastination neigen. Oder andersrum: Wer positiv in die Zukunft blickt, ein klares Ziel hat, nimmt seine Aufgaben auch früher in Angriff. In diesem Blogartikel erkläre ich dir wie du richtig manifestierst.


9. Bleib flexibel und geduldig

Der Weg zum Erfolg ist selten linear. Manchmal wirst du Rückschläge erleben oder merken, dass du deinen Plan anpassen musst. Das ist normal! Bleib offen für Veränderungen und erinnere dich daran, warum du angefangen hast. So hälst du dein Ziel immer im Fokus.

Bist du mal einen Tag unmotiviert, dann schau zurück auf all die kleinen Schritte, die du schon gegangen bist. Du hast angefangen – das ist mehr, als viele überhaupt jemals wagen! Und genau deshalb wirst du es schaffen! Dein Ziel ist kein Sprint, sondern ein Marathon. Es geht nicht darum, jeden Tag perfekt zu performen, sondern immer wieder aufzustehen und weiterzumachen.

Gib dir an solchen Tagen die Erlaubnis, nur einen winzigen Schritt zu tun. Vielleicht schreibst du einfach ein paar Ideen auf oder liest etwas Inspirierendes. Es muss nicht viel sein, hauptsache du bleibst dran.


10. Ergänzende Techniken

Es gibt einige bewährte Methoden, die helfen können, Aufgaben besser zu priorisieren und effizienter zu erledigen. Die Eisenhower-Matrix ist ein klassisches Werkzeug, um Aufgaben nach ihrer Dringlichkeit und Wichtigkeit zu sortieren. Indem du To-Dos in Kategorien wie „wichtig und dringend“ oder „wichtig, aber nicht dringend“ einteilst, kannst du gezielt entscheiden, was sofort erledigt werden muss und was warten kann.

Eine weitere Technik ist die Pomodoro-Methode, bei der du dir feste Zeitblöcke von 25 Minuten Arbeit und 5 Minuten Pause setzt. Diese Struktur schafft Fokus und hält die Motivation aufrecht. Beispiel: Stelle dir den Wecker auf 25 Minuten und fokussiere dich in dieser Zeit nur aufs aufs Aufräumen. Dann machst du eine 5- Minütige Pause und widmest dich in den nächsten 25 Minuten einer anderen Aufgabe – genauso fokussiert. Ich merke, dass ich sehr viel schneller und effizienter meine Aufgaben erledige wenn der Wecker im Hintergrund tickt.

Für kleine Aufgaben bietet die 2-Minuten-Regel eine schnelle Lösung: Alles, was weniger als zwei Minuten dauert, wird sofort erledigt. Dadurch beugst du unnötigem Aufschieben vor und arbeitest effizienter. Kombiniert können diese Techniken helfen, Struktur in den Alltag zu bringen und langfristige Ziele besser zu verfolgen.

Zusammenfassung: Dein Weg beginnt jetzt

Den inneren Schweinehund zu überwinden ist machbar, wenn du gezielt daran arbeitest. Mit klaren Zielen, einer festen Routine und der richtigen Einstellung kannst du Schritt für Schritt ein erfolgreiches Online-Business aufbauen.

Willst du tiefer in den Aufbau eines Blogs einsteigen? Oder suchst du nach Strategien für erfolgreiches Network Marketing?
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