Zeit- und ortsunabhängig arbeiten als Mama: 7 Ideen für deinen flexiblen Arbeitsalltag

Als Mama weiß ich genau, wie herausfordernd es ist, Familie und Job unter einen Hut zu bekommen. Zwischen Murmelbahnen bauen, Streitigkeiten schlichten und Mittagessen kochen bleibt oft kaum Zeit, um mal durchzuatmen – geschweige denn zu arbeiten. Trotzdem wollte ich nicht komplett auf ein Einkommen verzichten. Flexibel, ortsunabhängig und selbstbestimmt arbeiten – das war mein Ziel. Und ja, das geht!

Klar, es kommt darauf an, ob du das Einkommen der Familie erwirtschaften willst, oder nur etwas nebenbei dazuverdienst. Bei mir war die Herausforderung sogar noch spezieller: Da mein Jüngster Kitafrei aufwächst, beschränkte sich meine Arbeitszeit oft auf 21 bis 23 Uhr – nach einem langen Tag mit den Kindern. Trotzdem wollte ich Geld verdienen, ohne ständig Lebenszeit gegen Geld einzutauschen. Und so habe ich Wege gesucht, wie Mamas wie du und ich mit wenig Zeit flexibel arbeiten können und dabei ihre Kinder trotzdem beim Aufwachsen begleiten können.
Hier zeige ich dir sieben Möglichkeiten, wie du orts- und zeitunabhängig ein Einkommen aufbauen kannst. Vielleicht findest du ja dein Ding hier!
.Vor jedem Bussinesstart steht jedoch auch das richtige Mindset. Was möchtest du erreichen, was ist dein „Warum“, und was bist du bereit dafür zu tun? Lies hierzu auch meinen Artikel über das richtige Mindest und hinderliche Glaubenssätze.


1. Einen Blog aufbauen

Einen Blog starten? Klingt erstmal nach viel Arbeit. Aber es ist auch eine wunderbare Möglichkeit, dein Wissen, deine Leidenschaften oder Tipps zu teilen – und langfristig damit Geld zu verdienen. Egal ob Erziehung, nachhaltiger Lebensstil oder kreative DIY-Ideen: Dein Blog kann vielen Menschen helfen und dir nebenbei ein stabiles Einkommen verschaffen.
Vorteile: Du arbeitest ganz flexibel und in deinem eigenen Tempo arbeiten, wann immer Zeit und Internet da sind. Mit Werbung, Affiliate-Marketing oder eigenen digitalen Produkten kannst du Einnahmen generieren, die langfristig sogar passiv werden und dich damit auch durch weniger aktive Zeiten tragen. Besonders schön: Ein Blog wächst mit dir. Bleibst du dran, kannst du nach und nach weitere Einnahmequellen wie E-Books oder Online-Kurse hinzufügen und somit dein Einkommen skalieren – auch mit wenig täglichem Zeitaufwand.
Dass ein Blog anderen Menschen helfen kann, Tipps, Lösungen oder Inspirationen zu finden, kann dir zusätzlich ein Gefühl von Sinn und Erfüllung geben. Erfahre hier wie genau man mit einem Blog Geld verdient.
Nachteile: Es braucht Zeit und Geduld, bis ein Blog Geld abwirft. Gerade am Anfang ist Durchhaltevermögen gefragt – denn ohne Strategie und Ausdauer passiert erstmal nicht viel. Perfekte Startzeit ist also, wenn erstmal nebenher noch Einkommen reinkommt zB weil du gerade in Elternzeit bist oder dein Partner aktuell noch genug verdient.

Tipp: Technik schreckt dich ab? Das kenne ich nur zu gut! Ich habe mir damals diesen wunderbaren Kurs bei Annika Gonzales gegönnt, der mir alles von A bis Z Anfängergerecht erklärt hat – Technik, SEO und das Schreiben von guten Blogartikeln – und wie du mit Pinterest Traffic auf deine Seite bekommst. Eine echte Erleichterung! Mehr über meine Erfahrungen mit dem Kurs erfährst du in diesem Artikel.


2. Network Marketing

Ein Business von Zuhause aus aufbauen, mit Produkten, die du selbst liebst? Network Marketing kann dir genau das ermöglichen. Von nachhaltiger Kosmetik über Duftöle bis zu Nahrungsergänzungsmitteln – hier gibt es viele Möglichkeiten. Wichtig: Such dir ein seriöses Unternehmen aus, hinter dessen Produkten du zu 100 % stehst.
Vorteile: Der Einstieg ins Networkmarketing ist meist kostengünstig und unkompliziert. Ausserdem bieten viele Network-Marketing-Unternehmen kostenlose Schulungen und Trainings zu Kommunikation, Verkauf und Selbstbewusstsein an, was eine wunderbare Möglichkeit zur Persönlichkeitsentwicklung sein kann. Du kannst neue Fähigkeiten erlernen und wachsen. Viele Networker schätzen auch die Gemeinschaft, den Teamspirit, die Veranstaltungen und Vorträge und das Gefühl, ein Unternehmen zu unterstützen hinter dem man voll und ganz stehen kann. Außerdem kannst du dir langfristig ein Team aufbauen und so sogar ein passives Einkommen generieren.
Nachteile: Der Start kann zäh sein, und der Verdienst am Anfang ist oft gering – mit Networkmarketing kann man nicht (oder nur äusserst selten) schnell reich werden. Es braucht Ausdauer, Disziplin und vor allem Durchhaltevermögen, um sich etwas aufzubauen. Ausserdem sind die Einnahmen schwankend, und hängen mitunter auch von deinem Team ab. Da du selbstständig arbeitest, braucht es viel Disziplin und Eigenmotivation, um kontinuierlich am Ball zu bleiben, besonders wenn Erfolge nicht sofort sichtbar sind. Ausserdem hat Network Marketing bei vielen Menschen einen schlechten Ruf – genau deshalb ist es wichtig, dass du dich gut informierst und für dich ein seriöses Unternehmen findest.
Wenn dich das Thema interessiert, oder du dich zu schüchtern fühlst um Leute anzuquatschen dann lies hier mehr darüber, wie ich als eher Introvertierte im Network Marketing angefangen habe.


3. Virtuelle Assistenz

Als virtuelle Assistenz (VA) unterstützt du Unternehmer/innen in Bereichen wie z. B. bei Social Media, E-Mail-Management oder Buchhaltung. Das Beste? Alles, was du brauchst, ist ein Laptop, Internet und ein bisschen Organisationstalent und Struktur.
Vorteile: Der Start ist günstig, die Nachfrage nach VA-Dienstleistungen steigt ständig, vor allem, weil viele Unternehmen und Selbstständige suchen oft flexible Unterstützung, ohne Festangestellte einzustellen. Das bedeutet: Wenn du zuverlässig bist und gute Arbeit ablieferst, kannst du dir Schritt für Schritt einen festen Kundenstamm aufbauen.
Nachteile: Gerade zu Beginn kann es etwas zäh sein, die ersten Kunden zu finden. Ohne Referenzen oder Erfahrungen dauert es oft ein wenig, bis der erste Auftrag reinkommt. Außerdem musst du gut organisiert sein und diszipliniert arbeiten – Deadlines und Aufgaben einfach mal schleifen zu lassen, weil das Kind krank ist, geht nicht, weil die Kunden sich auf dich verlassen. Und: Als VA wirst du meist nach Stunden bezahlt, was bedeutet, dass du nur dann Geld verdienst, wenn du tatsächlich arbeitest. Passives Einkommen gibt es hier nicht.


4. Kreatives Verkaufen auf Plattformen wie Etsy

Du bist handwerklich begabt oder kreativ? Ein Etsy-Shop könnte dein Ding sein! Egal ob Schmuck, individuelle Kinderkleidung oder digitale Vorlagen – hier kannst du kreativ werden und gleichzeitig Geld verdienen.
Vorteile: Dein großer Vorteil ist, dass du von zu Hause aus arbeiten kannst, und zwar genau dann, wenn es in deinen Alltag passt – ob das nun abends ist, wenn die Kinder schlafen, oder in kleinen Etappen über den Tag verteilt. Besonders schön: Gerade handwerkliche (und transportfähige) Tätigkeiten wie zum Beispiel Häkeln, Filzen oder Malen, lassen sich oft besser in den Alltag mit Kindern einbauen, als die Arbeit am Computer. Ausserdem profitieren deine Kinder durch die nicht zu unterschätzendeVorbildfunktion. (Mein kunstdesinteressierter 13 jähriger, hat tatsächlich selbst mit dem Malen angefangen, weil er mich immer mit dem Aquarellblock gesehen hat. 😊
Nachteile: Bis die ersten Kunden kommen, braucht es Zeit und Geduld. Gutes Marketing (zB Social Media) ansprechende Fotos und schöne Produktbeschreibungen sind ein Muss. Verkaufst du physische Produkte, musst du zudem die Materialkosten berücksichtigen und den Versand organisieren – was zeitaufwendig werden kann.

Tipp: Keine Lust auf Verpacken und Versenden? Dann probier’s mit digitalen Produkten wie Planern, Checklisten oder Einladungen. Einmal erstellt, kannst du sie immer wieder verkaufen – und dir so ein relativ passives Einkommen ermöglichen.


5. Online-Kurse erstellen und verkaufen

Hast du ein spezielles Wissen oder eine Fähigkeit, die andere lernen wollen hast, die andere lernen wollen, ist ein eigener Online-Kurs eine tolle Möglichkeit. Du kannst beispielsweise Kurse oder E-Books über bedürfnisorientierte Erziehung, nachhaltigen Lebensstil, Einschlafbegleitung,… etc anbieten.
Vorteile: Einmal erstellt, kann ein Kurs oder E-Book immer wieder verkauft werden – eine ideale Form von passivem Einkommen. Du kannst dein Wissen oder deine Fähigkeiten zu einem bestimmten Thema weitergeben, egal ob es ums Nähen, Fitness für Mütter, Fotografie oder Organisation im Familienalltag geht. Zudem brauchst du nur ein gutes Konzept, eine Kamera (oder deinen Laptop) und eine Plattform wie Udemy, Teachable oder Elopage, um deinen Kurs online zu stellen.
Nachteile: Der größte Nachteil ist der Aufwand am Anfang. Einen Onlinekurs zu erstellen kostet Zeit und Durchhaltevermögen – du musst Inhalte planen, Videos aufnehmen und alles gut strukturieren. Gerade mit Kindern im Alltag kann das herausfordernd sein, besonders da du Anfangs kein Geld damit verdienst Außerdem musst du den Kurs bekannt machen, was oft Marketing über Social Media oder Werbeanzeigen erfordert. Hierfür empfiehlt sich natürlich auch eine Plattform wie ein Blog (oder Social Media) wo du dein Produkt bewerben kannst bzw erstmal sichtbar wirst und Vertrauen zu deiner Zielgruppe aufbauen kannst. Das geht zum Beispiel über Instagram oder, wenn du dich nicht täglich in Videos zeigen willst, einen Blog in Verbindung mit Pinterest.

6. Social Media Management

Du liebst Instagram, Pinterest & Co.? Dann mach dein Hobby zum Beruf und werde Social Media Managerin! Hier erstellst du Inhalte, kümmerst dich um die Community und planst Kampagnen für Unternehmen oder Selbstständige.
Der Vorteil: Du kannst meist relativ selbstbestimmt, kreativ und flexibel arbeiten und mit etwas Erfahrung gut verdienen, vor allem wenn du dich auf bestimmte Plattformen oder Strategien spezialisierst. Wenn du sowieso gerne auf Pinterest oder Instagram rumhängst empfiehlt es sich einen Kurs (oder mehre) zu machen und dir hier das nötige Wissen anzueignen. Ich selbst bin nach einem Kurs zum Thema Pinterest als Dienstleistung in die Selbstständigkeit gestartet.
Der Nachteil:  Wahrscheinlich brauchst du Zeit um Kunden zu finden und Ergebnisse zu liefern, die sie zufriedenstellen. Außerdem ist Social Media ständig im Wandel, weshalb du immer auf dem Laufenden bleiben musst. Wenn du aber ein Gespür für Trends hast und Freude daran, Inhalte zu erstellen, bietet dieser Job viel Potenzial und passt super in den Mama-Alltag.

7. Trading

Über Trading zu schreiben, habe ich ehrlich gesagt eine Weile vor mir hergeschoben. Für einen chaotisch-kreativen Kopf wie mich wirkt das Thema auf den ersten Blick nämlich ziemlich einschüchternd: Charts, Kurse, Fachbegriffe – alles scheint komplex und undurchsichtig, besonders wenn man kein Finanzprofi ist. Doch auch beim Trading gilt: Es ist kein „schnelles Geld“, aber: wie fast alles im Leben erlernbar. Wer sich die Zeit nimmt, die Grundlagen zu verstehen, hat die Möglichkeit, zeit- und ortsunabhängig Geld zu verdienen – ein Potenzial, das definitiv nicht zu unterschätzen ist.
Vorteile: Trading bietet maximale Flexibilität: Du entscheidest selbst, wann du handelst – morgens, abends oder zwischendurch, je nachdem, wie es in deinen Familienalltag passt. Anders als bei vielen anderen Einkommensmöglichkeiten musst du dich nicht zeigen, brauchst kein Marketing und keine Präsenz auf Social Media. Wenn du mit der richtigen Strategie arbeitest, kann Trading sehr lukrativ sein und dir ein stabiles Einkommen sichern. Hinzu kommt, dass du verschiedene Wege wählen kannst, um einzusteigen – sei es mit Aktien, ETFs, Kryptowährungen oder Forex. Hier lässt sich genau das finden, was zu dir passt. Unterstützung gibt es reichlich: Bücher, Kurse und Tutorials stehen in großer Zahl zur Verfügung. Und ein zusätzlicher Bonus? Du eignest dir wertvolles Finanzwissen an, das dir auch privat langfristig zugutekommt.
Nachteile: Trading ist keine Abkürzung zu schnellem Reichtum. Es erfordert Zeit, um die Märkte zu verstehen, Strategien zu entwickeln und vor allem, um daraus nachhaltigen Erfolg zu machen. Gerade am Anfang kann es frustrierend sein, weil man auch mal Verluste macht – und das gehört dazu. Es braucht Disziplin, Geduld und ein gutes Risikomanagement, damit du nicht mehr verlierst, als du verkraften kannst. Ein weiterer Punkt ist der emotionale Druck: Gerade als Mama hat man oft nicht das Gefühl, viel Zeit zu haben, fehlender Fokus oder Stress kann dann zu impulsiven Entscheidungen führen, die beim Trading teuer werden. Dazu kommt, dass du anfangs vielleicht nicht weißt, wo du anfangen sollst, weil es einfach so viele Infos und Strategien da draußen gibt.


Fazit: Flexibilität für deinen Alltag

Wie du siehst ist Zeit- und Ortsunabhängig und damit maximal flexibel zu arbeiten auch mit Kindern machbar. Es gibt so viele Möglichkeiten, die sich an deine Bedürfnisse und Kapazitäten anpassen lassen. Der Schlüssel liegt darin, das Richtige für dich zu finden: Was kannst du gut? Was macht dir Spaß? Und vor allem: Was passt in deinen Alltag?
Trau dich, loszugehen. Denn eins ist klar: Andere haben’s auch geschafft – und du kannst das genauso! Wenn du das nicht glaubst, dann lies dir meine weiteren Blogartikel zu den Themen „das richtige Mindset“, „Die Macht der kleinen Schritte“ und „Schluss mit Aufschieberietis: wie du deinen inneren Schweinehund besiegst und ein Business aufbaust“